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Suchbegriff: Immobilien-Investitionen

Der UBS Real Estate Bubble Index zeigt, dass das Risiko einer Blase auf dem Schweizer Immobilienmarkt im vierten Quartal 2025 gestiegen ist, und zwar von 0,27 auf 0,48 Punkte – der stärkste vierteljährliche Anstieg seit 1989. Der Index weist jedoch weiterhin nur auf ein „moderates” Risiko einer Blase hin, wobei die tatsächliche Schwelle für eine Blase bei 2,0 Punkten beginnt. Die Immobilienpreise stiegen im Jahresvergleich um 4,1 % und übertrafen damit die Mietsteigerungen von 1,2 bis 1,4 %, während niedrige Zinsen und ein Mangel an Bauprojekten eine Preiskorrektur unwahrscheinlich machen. UBS erwartet für 2026 einen Anstieg der Immobilienpreise um rund 3 %.
Swiss Prime Site zeigt eine starke Performance mit stabilem Wachstum bei Gewerbeimmobilien und einem beeindruckenden Gewinnwachstum von 18 % im Bereich Vermögensverwaltung auf 83,6 Millionen Franken, unterstützt durch niedrige Leerstandsquoten und eine kontrollierte Verschuldung trotz rückläufiger Mieteinnahmen.
Die nationale Leerstandsquote für Wohnungen in der Schweiz ist von 1,72 % im Jahr 2020 auf 1 % im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen, was einem Rückgang von 42 % entspricht. Die Wohnungsknappheit breitet sich über städtische und touristische Gebiete hinaus auf weitere Standorte im ganzen Land aus. Der Bundesrat reagiert darauf mit einem Vorschlag zur Aufstockung der Mittel für den gemeinnützigen Wohnungsbau um 150 Millionen Franken und der Fortsetzung von Bürgschaftsprogrammen zur Förderung des Baus von erschwinglichem Wohnraum.
Die geplante Abschaffung der Besteuerung des fiktiven Mietwerts in der Schweiz dürfte den Erwerb von Wohneigentum attraktiver machen, wovon insbesondere die Regionen der Westschweiz profitieren dürften. Eine Studie von Wüest Partner zeigt, dass der Erwerb von Wohneigentum in 71 % der Gemeinden (gegenüber bisher 57 %) günstiger sein wird als das Mieten, wobei das Mieten in der Zentralschweiz und in den Städten weiterhin vorteilhaft bleibt. Der Zeitpunkt der Umsetzung ist noch ungewiss, da die Bergkantone eine Verschiebung auf 2030 fordern.
Swiss Prime Site, die größte börsennotierte Immobiliengruppe der Schweiz, meldete für 2025 einen Gewinnanstieg von 382,5 Millionen Franken gegenüber 360,3 Millionen Franken im Vorjahr. Das Unternehmen verzeichnete stabile Mieteinnahmen und ein deutliches Wachstum der Erträge aus der Vermögensverwaltung, wobei Neubewertungen wesentlich zum Gewinnanstieg beitrugen. Die Aktionäre erhalten eine höhere Dividende von 3,50 Franken pro Aktie. Das Unternehmen zeigte sich optimistisch für das Jahr 2026 und prognostizierte höhere Mieteinnahmen, geringere Leerstände und ein Wachstum des Betriebsergebnisses bei Beibehaltung einer konservativen Verschuldungsquote von unter 39 %.
Der deutsche Immobilienmarkt sendet gemischte Signale aus: Trotz einer allgemeinen Erholung des Marktes werden die Preise für Eigentumswohnungen bis Ende 2025 leicht zurückgehen. Der grundlegende Wunsch nach Wohneigentum ist zwar nach wie vor stark, doch höhere Bauzinsen haben die Erholung gebremst, da Käufer bei neuen Krediten vorsichtiger geworden sind. Branchenexperten beobachten die Transaktionsdaten genau, um festzustellen, ob sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird, wobei es erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Immobiliensegmenten gibt.
Eine Studie zeigt, dass der Kauf einer Immobilie in 57 % der Schweizer Gemeinden kostengünstiger ist als das Mieten. Mit der bevorstehenden Abschaffung des unterstellten Mietwerts im Jahr 2028 dürfte der Erwerb von Wohneigentum noch attraktiver werden. Trotz dieser finanziellen Vorteile bleibt Wohneigentum für viele Stadtbewohner jedoch unerschwinglich.
Analyse des deutschen Wohnimmobilienmarktes zeigt gemischte Trends im vierten Quartal 2025: Die Preise für Eigentumswohnungen sind leicht rückläufig (-0,3 %), Einfamilienhäuser verzeichnen einen moderaten Anstieg (0,8 %) und Mehrfamilienhäuser weisen ein starkes Wachstum auf (4,0 %). Die Marktaktivität hat in allen Segmenten zugenommen, aber die Preisdynamik verlangsamt sich mit regionalen Unterschieden zwischen den Großstädten.
Die Abschaffung der Schweizer Mietwertbesteuerung wird das Kosten-Nutzen-Verhältnis zwischen Immobilienbesitz und Mieten verschieben. Während Immobilienbesitz in der Westschweiz aufgrund geringerer Steuerbelastungen attraktiver wird, verliert er in Zürich und der Zentralschweiz an Attraktivität, wo hohe Immobilienpreise und Steuerbelastungen das Mieten kostengünstiger machen. Die Änderung betrifft 57 % der Schweizer Gemeinden, die derzeit den Immobilienbesitz bevorzugen, nach Umsetzung der Reform werden es 71 % sein.
Die KfW, Deutschlands staatliche Entwicklungsbank, plant, das Antragsverfahren für Wohnbauförderung zu vereinfachen, indem sie mehr als zehn Programme auf zwei Hauptkategorien reduziert: Neubau und Renovierung bestehender Immobilien. Während die tatsächlichen Förderbedingungen unverändert bleiben, will die Bank die Programme fairer und effektiver gestalten. Der Artikel hebt sowohl den Erfolg der Heizkostenzuschüsse (die bis zu 70 % der Kosten abdecken) als auch die Herausforderungen hervor, darunter strenge Einkommenskriterien, die viele Familien ausschließen, rückläufige Fördervolumina und anhaltende Unsicherheiten hinsichtlich der Reformen des Heizungsrechts, die das Vertrauen der Verbraucher in die Heizungsbranche beeinträchtigen.

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